Nach reichhaltiger Überlegung bin ich dann am „Iridium Go exec“ hängen geblieben. Gegenüber dem normal Iridium Go soll es 40x schneller sein, weil es der „neuen“ Iridium Certus Familie angehört. Folgende Punkte haben mich da beeinflusst:
- Hat Akku, bedeutet im Notfall ist man nicht vom Bordnetz abhängig
- Transportabel, bedeutet, man kann es auch in die Rettungsinsel mitnehmen (wasserdicht IP65)
- Auch ohne weitere Geräte mit eingebauter Antenne nutzbar. Ein Headset wird allerdings empfohlen.

Nachteile:
Das Webinar des World Cruising Clubs hatte das Iridium Go Exec ziehmlich zerissen…
- Die verfügbare externe Antenne hat eine Kabellänge von 5 Meter, länger darf das Kabel wohl nicht sein.
Das bedeutet für mich, wenn die externe Antenne achtern angebracht wird, muss man auch das Gerät achtern unterbringen. Das sollte aber eigentlich kein Thema sein, weil man sich dann ja über WLAN mit dem Internet verbindet. Und die nächsten 5 Meter bis zur Navi sollte das WLAN hoffentlich reichen. Die Zukunft wird zeigen, obs gut geht. - Ein weiterer einschränkender Punkt sollen die Möglichkeiten bzgl. von Firewalls sein.
Allerdings sieht die Funktionalität der dazugehörigen App für mich eigentlich so aus, als wenn man das alles selber konfigurieren könnte. Für bestimmte Apps hat man vorkonfigurierte Profile.
Naja, schaun wir mal, wie hoch die Rechnung nach der Atlantiküberquerung ist 😉